Nicht mehr unterstuetzte Verhaltensweisen und Zustaende
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jammer, jammer, jammer

  17.12.11 15:03, von , Kategorien: main

Die grundlegende Tugend des deutschen Menschen ist ja das Jammern. Wann und wo immer es geht, hat er immer was zu jammern. Paradebeispiel schlechthin: Stuttgart 21 - jahrelang geplant, getueftelt und ueberlegt, bis der Entwurf soweit feststeht, dass gebaut werden kann. Ploetzlich, ein paar Stuttgarter sind der Meinung: Unser Bahnhof soll NICHT schoener werden! Blutueberstroemte Demonstranten werden in die Kamera gehalten, ein monatelanges Zetern ueber Bauen oder nicht Bauen. Ich habe nur zweimal Stuttgarter Bahnhofsboden betreten, 1993 und 2010. Den Charme des Bahnhofs kann man zweifelsohne als zeitlos bezeichnen - zeitlos schaebb. Zum Schluss hat man einen Volksentscheid gemacht, nach dem der Bahnhof nun doch gebaut wird, aber als Mitglied der Demokratie gibt man sich damit ja nicht zufrieden und demonstriert trotzdem noch weiter. Alles klar.

Noch ein Beispiel: Neues ICE-Werk in Frankurt-Griesheim eroeffnet. Eigentlich eine gute Sache, dass neben Hamburg und Muenchen nun auch Frankfurt eine eigenstaendige Wartungshalle und dann noch fuer den ICE3 hat. In der Berichterstattung werden dann kolabierte Fahrgaeste auf der Trage vor die Kamera getragen, weil im Sommer im ICE die Klimaanlage ausgefallen ist. Das nennt man dann wohl objekttiefe Berichterstattung.

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