Nicht mehr unterstuetzte Verhaltensweisen und Zustaende
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"Eigentlich hatten Sie gar nicht vor, ein neues Auto zu kaufen."

  19.07.09 14:26, von , Kategorien: main

Seit einiger Zeit stellt sich schon die Frage: Wohin mit all dem Geld bzw. haelt die Abwrackpraemie was sie verspricht bzw. bauen wir ein neues Wirtschaftswunder durch Zukauf neuer Konsumprodukten?
Auf der Oberurseler IAA und eigentlich auch schon vorher machte ein neuer Personenkraftwagen
auf sich aufmerksam. Sehr viel Platz war zwar in dem Fahrzeg nicht aber es sah doch sehr schick aus und war eigentlich ein aedequater Ersatz fuer den abwrackpraemienberechtigter Jetztwagen. Das neue Auto sollte statt 22.000 auch bloss noch 14.500 Euro kosten, weil man 7500 Euro Rabatt einstreichen konnte. Ganz nebenbei stellt sich natuerlich wieder die Frage, wieviel Wert denn das Stueckchen Blech mit Motor eigenlich hat, wenn man unverhandelt schon mal 33 % Nachlass auf ein neues Produkt gewaehrt? Der Teufel steckte natuerlich wieder im Detail. Bis zum heutigen Tag ist es nicht gelungen bei hier ansaessigen Vertragshaendlern trotz mehrfacher Kontaktaufnahmen einen Termin fuer eine Probefahrt zu vereinbaren. Vielleicht ist dies ja heutzutage nicht mehr ueblich? Also ein Auto probezufahren, weil man es noch nicht kennt? Oder auf den potentiellen Kunden zuzugehen, wenn er schon im Showroom steht oder freiwillig all seine Kontaktdaten hinterlaesst?
In der Konsequenz kaufen wir jetzt doch kein neues Auto. Das Current Setup tut noch und man wird nur einmap pro Jahr durch seine Auto-Vertragswerkstatt gedemuetigt, weil doch gerade aeltere Fahrzeuge besondere Pflege beduerfen. Auch hier kam man noch nicht Idee, mir ein neues Auto zu verkaufen. Autos sind also derzeit unsupported.

Stattdessen haben wir uns mal auf dem Markt der Elektro-Fahrraeder umgesehen. Es gibt mittlerweile eine Riesenauswahl mit Preisspannen von 800 bis 4000 Euro. Einige Supermarktketten oder Baumaerkte bieten abundzu E-Bikes bzw. Pedelecs an. Dabei gilt: je billiger um so kuerzer die Akkulaufzeit.

Genauer informiert haben wir uns dann bei Fahrrad Denfeld in Bad Homburg (http://www.denfeld.zeg.de/). Keine Ahnung, wieviel tausend Fahrraeder dort im Showroom stehen, aber E-Bikes kann man von 5 verschiedenen Herstellern einfach ausprobieren. Also nicht so wie im VW-Autohaus, wo ich maximal ein paar VWs ausprobieren koennte wenn ichs denn koennte - Nein, bei Fahrrad Denfeld gibt es nicht DIE Fahrradmarke. Mehrere Modelle von verschiedenen Marken stehen zum Ausprobieren bereit. Die kann man alle sofort in der steilen Umgegend des Fahrradgeschaefts probefahren und wird vom ueberaus freundlichen Fachpersonal kompetent beraten.
Entschieden hab ich mich fuer das Diamant Zouma Sport E. Nicht etwa aus Ostalgiegruenden, sondern weil es das E-Bike mit dem meisten Sprouts war und ausserdem bei Talfahrten ueber eine Rueckspeisung verfuegt. Schaun wir mal:

Der Preis ist fuer ein Fahrrad schon ordentlich, jedoch ist die Fahrt zur Arbeit trotzdem billiger als mit Auto und der Sportfaktor bleibt ja trotz eingebauten Rueckenwind nicht ganz auf der Strecke.

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